{"id":1250,"date":"2016-01-18T21:43:58","date_gmt":"2016-01-18T19:43:58","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1250"},"modified":"2016-01-18T21:43:58","modified_gmt":"2016-01-18T19:43:58","slug":"brixental-mai-oktober-2007-ausgrabungsprotokoll-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1250","title":{"rendered":"Brixental, Mai &#8211; Oktober 2007, Ausgrabungsprotokoll 3"},"content":{"rendered":"<p>Die fussl\u00e4ufige Erkundungswanderung durch das <em>Brixental<\/em> im Jahre 2004 wurde in den letzten Wochen des Sommersemesters 2003\/2004 von den Studierenden und Mitarbeiterinnen des <em>Arteologischen Instituts der Freien Universit\u00e4t<\/em> <em>Izmir<\/em> sowohl inhaltlich als auch strukturell unter der Leitung von <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> organisiert. Dabei konnte auf wesentliche Grundlagendaten zur\u00fcck gegriffen werden, die im Zuge der Ausgrabungen in <em>Kitzbuehel<\/em> bereits ausgewertet und beforscht wurden. Somit lag das Hauptaugenmerk auf der Auswertung und der komparativen Analyse aller zur Verf\u00fcgung stehenden Quellen und Daten, um so bereits im Vorfeld eine Subsidiarit\u00e4tsliste jener Gel\u00e4ndeabschnitte zu erhalten, die dann entsprechend ihrer wahrscheinlichen Fundrelevanz einer eingehenderen Vor-Ort-Analyse unterzogen werden. Wichtig dabei ist eine vorbehaltlose und m\u00f6glichst breit angelegte Sammlung von lokalen Mythen, Sagen und M\u00e4rchen, die oftmals noch rein narrativ weitergegeben werden und lediglich einem kleinen Zuh\u00f6rerkreis bekannt sind. F\u00fcr diese Arbeit konnte das <em>Institut f\u00fcr Germanistik der Universit\u00e4t Innsbruck<\/em> gewonnen werden, die unter der organisatorischen Leitung unseres <em>Polyglaciologen Mag. Peter<\/em> <em>Stolz<\/em> die beiden letzten Wochen des Juni 2004 sowohl in schriftlich-methodischer Form, als auch in zahlreichen Interviews vor Ort mit der eingeborenen Bev\u00f6lkerung ein durchaus stimmiges Gesamtbild der lokalen Mythen, Sagen und M\u00e4ren erstellten. S\u00e4mtliche dieser Gespr\u00e4che und schriftlichen Antworten wurden umgehend digitalisiert, in den wesentlichen Teilen ins Englische \u00fcbersetzt und dem Erkundungsteam um <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> vollinhaltlich zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Einschub (M\u00e4rz 2010): In Weiterbearbeitung dieser Feldforschungen wurde im Jahr 2010 unter Leitung von Frau <em>Prof. Dr. Hannelore Volnacek<\/em> ein zweib\u00e4ndiges Kompendium <em>\u201eDie Sagen und Mythen des Brixentals \u2013 von ihren narrativen Urspr\u00fcngen bis zur Gegenwart\u201c im Verlag der Universit\u00e4tsbibliothek Innsbruck<\/em> herausgegeben.<\/p>\n<p>Das gesamte Erkundungsteam um <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> bestand aus drei weiblichen und vier m\u00e4nnlichen Doktorandinnen der Arch\u00e4ologie, zwei weiblichen und drei m\u00e4nlichen Studierenden der Arteologie und dem Ethnologen <em>Univ.Prof. Dr. Ernad Acankaya.<\/em> Mit der Ankunft am Bahnhof W\u00f6rgl am 4.Juli 2004 stiessen der langj\u00e4hrige Aquarellieur und Expeditionsfotograf Herr <em>Herwig Angerer<\/em> und der <em>Polyglaciologe Mag. Peter Stolz<\/em> als einheimische Fachkr\u00e4fte zum Team, um einerseits ihr Fachwissen mit ein zu bringen und anderseits bei der Kontaktierung der jeweiligen eingeborenen Bev\u00f6lkerung des <em>Brixentals<\/em> die Kommunikation im Hinblick auf Gespr\u00e4chsabl\u00e4ufe und Beachtung der spezifischen Sitten und Gebr\u00e4uche zu erleichtern. Diese Vorgangsweise hatte sich auch schon bei den bisherigen Expeditionen im Raum Nordtirol bew\u00e4hrt. Zudem fungierten diese beiden Herren als Wanderf\u00fchrer, da sie sowohl \u00fcber geeignete Rastpl\u00e4tze als auch entsprechende \u00d6rtlichkeiten zur Nahrungsaufnahme als auch der Beschaffung von zu erg\u00e4nzenden oder fehlenden Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden genauestens Bescheid wussten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/brixental.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1252\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/brixental-150x150.jpg\" alt=\"brixental, erkundung 2004, dr. arkadasch, arteologie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Der Ankunftstag diente einer ersten Bestandsaufnahme und einer detaillierten Aufarbeitung des geplanten Erkundungsweges, sowie einer genauen Inspektion der erforderlichen Ausr\u00fcstung, da das Gros der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich erstmalig fussl\u00e4ufig im zentralen alpinen Gel\u00e4nde aufhielt. Abschliessend erhielten s\u00e4mtliche Mitglieder der Gruppe ein Handout in dem die orts\u00fcblichen Begr\u00fcssungs- und Kommunikationsrituale \u2013 wie z.B. der Brauch des \u201eBegr\u00fcssungsschnapses\u201c oder das Verhalten bei Bestellungen in Gasth\u00e4usern &#8211; dargelegt und erkl\u00e4rt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fussl\u00e4ufige Erkundungswanderung durch das Brixental im Jahre 2004 wurde in den letzten Wochen des&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1250"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1250"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1253,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1250\/revisions\/1253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}