{"id":1277,"date":"2016-02-21T21:49:21","date_gmt":"2016-02-21T19:49:21","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1277"},"modified":"2016-02-21T21:49:21","modified_gmt":"2016-02-21T19:49:21","slug":"brixental-mai-oktober-2007-ausgrabungsprotokoll-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1277","title":{"rendered":"Brixental, Mai &#8211; Oktober 2007, Ausgrabungsprotokoll 10"},"content":{"rendered":"<p>In der Gemeinde <em>Hopfgarten<\/em> verweilte das Erkundungsteam um <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> mit seinen 13 Studierenden f\u00fcr eine Woche. In dieser Zeit stiessen der <em>Polyglaciologe Mag. Peter Stolz<\/em>, der Fotograf und Aquarellist <em>Herwig Angerer<\/em>, sowie die Anthropologin <em>Dr. Marga Sudanavesi<\/em> zum Team um die ersten Ergebnisse dieser fussl\u00e4ufigen Vorabexpedition zu analysieren und f\u00e4cher- sowie sparten\u00fcbegreifend in einen arteologischen Gesamtkontext f\u00fcr eine sp\u00e4tere Expedition einzuarbeiten. Dabei wurden sowohl die oral \u00fcberlieferten Sagen und Mythen, als auch die historisch vorhandenen Daten \u00fcber alte Siedlungsformen und bev\u00f6lkerungs\u00adtechnische Wanderungsrelevanzen und die bisher bekannten und teilweise auch durch Forschungen belegte Fakten in einzelnen Arbeitsgruppen sortiert und katalogisiert um anschliessend gem\u00e4ss ihrer Wertigkeit in ein arteologisches Raster eingetragen. Am dritten Abend wurde in einem angemieteten Saal eines lokalen Gasthofes eine \u00f6ffentliche Informationsveranstaltung abgehalten, bei der neben den Berichten der bisherigen 7 Expeditionen im Raum <em>Nordtirol<\/em> die sich dem momentanen Status entsprechenden Forschungsperspektiven vorgestellt wurden. In kurzen Referaten ging dabei <em>Mag. Peter Stolz<\/em> auf die humanoiden Funde in <em>Nordtirol<\/em> ein, Frau <em>Dr. Marga Sudanavesi<\/em> referierte \u00fcber ihre anthropologischen Schlussfolgerungen, Herr <em>Herwig Angerer<\/em> erl\u00e4uterte mit Hilfe seines bildnerischen Materials die systemische Arbeitsweise einer arteologischen Expedition anhand der Ausgrabung im <em>Pitztal<\/em> und abschliessend betonte <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> den wertvollen Beitrag der jeweilig eingeborenen Bev\u00f6lkerung vor Ort, wies explizit dabei auf die gesammelten \u00dcberlieferungen im Bezug auf die Ruine <em>Engelsberg<\/em> hin und bedankte sich bei allen Anwesenden f\u00fcr die freundliche Aufnahme und Unterst\u00fctzung des Expeditionsteams. Den Vertretern der Medien wurde eine eigens von den Studierenden gefertigte CD mit den relevanten Daten der Expedition ausgeh\u00e4ndigt, sowie entsprechendes Bildmaterial digital zur Verf\u00fcgung gestellt. Das Schlusswort wurde vom Bezirkshauptmann des politischen Bezirks Kufstein gesprochen. Er betonte in seiner kurzen Rede neben dem wissenschaftlichen Interesse auch die in der Region verbleibende Wertsch\u00f6pfung durch die Anstellung von einheimischen Arbeitskr\u00e4ften bei einer etwaigen sp\u00e4teren Ausgrabung und sprach von der m\u00f6glichen touristischen Nutzung von Fundungen wie sie etwa im eigens geschaffenen Museumbereich in <em>Matrei am Brenner<\/em> dauerhaft erm\u00f6glicht wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/winterbilder-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1278\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/winterbilder-3-150x150.jpg\" alt=\"brixentaler ache, durchstich, 2004, dr. arkadasch, arteologie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Das explorative Hauptaugenmerk wurde in der zweiten Wochenh\u00e4lfte und dar\u00fcber hinaus auf das Gebiet um die Ruine <em>Engelsberg<\/em> gelegt und den klammartigen Durchstich der <em>Brixentaler Ache<\/em>, die in diesem Bereich die Ausl\u00e4ufer der <em>Kitzbueheler Alpen<\/em> durchschneidet. Entlang dieser Klamm verl\u00e4uft, folgend einem in alten Berichten beschriebenem Saumpfad, die heutige <em>Brixentaler Strasse<\/em>. Bei der dortigen Einm\u00fcndung der <em>Windauer Ache<\/em> in die <em>Brixentaler Ache<\/em> wird dieser Talabschnitt durch eine Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcberspannt. <a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/winterbilder-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1279\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/winterbilder-4-150x150.jpg\" alt=\"kleinkraftwerk, hopfgarten, 2004, dr. arkadasch, arteologie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Zudem befindet sich im Zwickel der Einm\u00fcndung ein Kleinkraftwerk, welches der Energieversorgung der Gemeinde <em>Hopfgarten<\/em> dient. Das gesamte Gel\u00e4nde weist einen Waldbestand aus, der \u00fcberwiegend aus Fichten besteht und der forstwirtschaftlichen Nutzung zugef\u00fchrt wird. Bereits auf der vorgelagerten Terrasse dieses Durchstichs befindet sich ein einzelnes Geh\u00f6ft namens <em>Hochleiten<\/em>, das mittels eines einspurigen und geteerten Weges mit der <em>Brixentaler Strasse<\/em> im Norden und dem Weg nach <em>Windau<\/em> verbunden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Gemeinde Hopfgarten verweilte das Erkundungsteam um Dr. Arkadasch Dag mit seinen 13 Studierenden&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1277"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1280,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277\/revisions\/1280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}