{"id":1281,"date":"2016-02-22T21:57:41","date_gmt":"2016-02-22T19:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1281"},"modified":"2016-02-22T22:05:30","modified_gmt":"2016-02-22T20:05:30","slug":"brixental-mai-oktober-2007-ausgrabungsprotokoll-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1281","title":{"rendered":"Brixental, Mai &#8211; Oktober 2007, Ausgrabungsprotokoll 11"},"content":{"rendered":"<p>In dieser zweiten und dritten Woche der Voraberkundung im Jahr 2004 stellte sich eindeutig heraus, dass dieser Durchstich den die <em>Brixentaler Ache<\/em> hier im Bereich der Ausl\u00e4ufer der <em>Kitzbueheler Alpen<\/em> der arteologisch wohl interessanteste Punkt dieser Talschaft sein musste, da er nicht nur eine Engestelle im topografisch bedingten Sinn darstellt, sondern zudem auch eine strategische Bedeutung enth\u00e4lt, wie sie im Hinblick auf die historisch belegten Begebenheiten bereits durch die Ruine <em>Engelsberg<\/em> belegt wird.<\/p>\n<p>Die letzten zehn Tage dieser Voraberkundung folgten fussl\u00e4ufig dem weiteren Talverlauf in Richtung Osten bis hin zum Zusammenschluss der Talschaften aus <em>Kitzbueheler Ache<\/em> und dem B<em>rixental<\/em> bei <em>Gundhabing<\/em>. Dabei wurde das Tal \u00fcber die Plateausiedlung <em>Westendorf<\/em> erkundet, wobei, den alten Aufzeichnungen \u00fcber den zumindest Jahrhunderte alten Saumweg folgend, nach <em>Westendorf<\/em> wieder der Talboden und die damit auch die <em>Brixentaler Ache<\/em> nach Norden hin \u00fcberquert wurde um sodann von Westen kommend das gemeindegebiet der d\u00f6rflichen Niederlassung <em>Brixen im Thale<\/em> arteologisch zu erkunden. Von da an f\u00fchrte die Wegstrecke in Richtung <em>Kirchberg<\/em>, schwenkte scharf nach S\u00fcden in ein kleines Seitental f\u00fcr einige hundert Meter ein, um sodann, abermals das Tal querend \u00fcber <em>Grundhabing<\/em> und <em>M\u00fcnichau<\/em> von Norden her abschliessend <em>Kitzbuehel<\/em> zu erreichen.<\/p>\n<p>Die dabei kartierten, fotografierten und auch mit Luftbildern, die von der <em>Zentralen Anstalt f\u00fcr Meteorologie (ZAM)<\/em> der <em>Republik<\/em> <em>\u00d6sterreich<\/em> dankenswerter Weise zur Verf\u00fcgung gestellt wurden, verglichenen und arteologisch interessanten Relevanzen ergaben jedoch bei genauerer Analyse nicht jene Anhaltspunkte, die einen dieser Pl\u00e4tze f\u00fcr eine Erstausgrabung pr\u00e4destinierten, wobei festzuhalten bleibt, dass bei nachfolgenden und eingehenderen Beforschungen auch an diesen Stellen mit durchaus interessanten Fundungen eventuell gerechnet werden kann.<\/p>\n<p>Es ist und bleibt eine der durchaus schwierigeren Herausforderungen jeglicher Forschung vor Ort, dass aus den unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten jene auszuw\u00e4hlen ist, die sowohl von der Relevanz der erhofften Ergebnisse her, als auch von den zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln den gr\u00f6sstm\u00f6glichen Erfolg verspricht.<\/p>\n<p>Im darauffolgenden Herbst, sowie in den Jahren 2005 und 2006 kristallisierte sich in der eingehenden Nachbearbeitung dieser fussl\u00e4ufigen Voraberkundigung des Jahres 2004 eindeutig der Bereich des Durchstichs bei <em>Hopfgarten<\/em> als jene Stelle heraus, die vom rein arteologischen Standpunkt aus, die insgesamt erfolgsversprechende sein musste. F\u00fcr das Wintersemester 2006\/2007 reichte daher <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> beim <em>Arteologischen Dekanat der Freien Universit\u00e4t Izmir<\/em> den detaillierten Antrag auf eine Arteologische Expedition in <em>Nordtirol<\/em> im Raum <em>Brixental<\/em> mit dem Ausgrabungsschwerpunkt <em>Hopfgarten<\/em> ein, unterlegt mit einem Portfolio, einem geplanten Expeditionsverlauf und einer entsprechenden Kostenrechnung. Zudem gelang es <em>Dr. Arkadasch<\/em> <em>Dag<\/em> erstmalig f\u00fcr diese Expedition die Zusage der <em>Europ\u00e4ischen<\/em> <em>Union<\/em> f\u00fcr eine finanzielle Unterst\u00fctzung aus dem Wissenschaftsfond zu erhalten, die sich in Summe auf 25.300,00 Euro belief, auszahlbar in zwei Raten zu je 12.650,00 Euro, wobei die erste Tranche mit Dezember 2006 \u00fcberwiesen wurde und die zweite mit Abschluss der Expedition, sp\u00e4testens aber mit 31. Dezember 2007 f\u00e4llig wurde. <a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/uni-lissabon.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1286\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/uni-lissabon-150x150.jpg\" alt=\"uni lissabon, arteologie, dr. arkadasch\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Diese Zusage fusste auf der erstmaligen direkten Zusammenarbeit mit dem im Jahr 2004 neugegr\u00fcndeten <em>Institut f\u00fcr Arteologie an der Universit\u00e4r Lissabon<\/em> (<em>Universidade de Lisboa<\/em>), unter der Leitung von Frau <em>Prof. Dr. Magdalena di Eusobia<\/em>. Im Zuge dieser Zusammenarbeit wurde vereinbart, dass eine Gruppe aus vier Studierenden unter der pers\u00f6nlichen Leitung von Frau <em>Dr. Magdalena di Eusobia<\/em> an der geplanten Expedition teilnehmen w\u00fcrden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser zweiten und dritten Woche der Voraberkundung im Jahr 2004 stellte sich eindeutig heraus,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1281"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1281"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1287,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1281\/revisions\/1287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}