{"id":1433,"date":"2016-09-29T20:28:52","date_gmt":"2016-09-29T18:28:52","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1433"},"modified":"2016-10-04T20:53:46","modified_gmt":"2016-10-04T18:53:46","slug":"zillertal-juni-oktober-2012-ausgrabungsprotokoll-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1433","title":{"rendered":"Zillertal, Juni &#8211; Oktober 2012, Ausgrabungsprotokoll 11"},"content":{"rendered":"<p>Die <em>Internationale Erkundung Zillertal<\/em> die im Oktober des Jahres 2011 unter der \u00c4gide der \u201e<em>Arbeitsgruppe Zillertal<\/em>\u201c die Voraberkundung in Frage kommender arteologischer Forschungsbereiche durchf\u00fchrte, beschloss einstimmig dem Raum <em>Schlitters<\/em>&#8211;<em>Imming<\/em> aufgrund seiner geografischen und infrastrukturellen Lage einer detaillierten, fussl\u00e4ufigen Begehung zu unterziehen, um im Ausschlussverfahren jene arteologischen Relevanzpunkte zu definieren, die in weiterer Folge als Grundlage einer arteologischen Expedition in diesem Habitatsraum dienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der zu untersuchende Gebietsabschnitt erstreckt sich \u00fcber das ostseitig des Flusses <em>Ziller<\/em> gelegene Gemeindegebiet der Siedlung <em>Imming<\/em>, umfasst den ersten Anstieg auf den <em>Bruckerberg<\/em> mit seinem nat\u00fcrlichen Gebirgs\u00fcbergang \u00fcber den <em>Reither<\/em> <em>Kogel<\/em> ins \u00f6stlich gelegene <em>Alpachtal<\/em> und erstreckt sich westseitig \u00fcber den Flusslauf des <em>Zillers<\/em> zum \u00fcberwiegend parallel fliessenden <em>Leitnerbach<\/em> bis hin zum <em>S\u00f6llbach<\/em>, der westseitig von einem Fuhrweg begrenzt wird. Dieser Gel\u00e4ndeabschnitt \u2013 vom <em>S\u00f6llbach<\/em> bis zum Ufer des <em>Zillers<\/em> liegt gegenw\u00e4rtig auf dem Gemeindegebiet der Siedlung <em>Schlitters<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/grabungsgelaende_haendisch_karte1.jpeg\" rel=\"attachment wp-att-1434\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1434\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/grabungsgelaende_haendisch_karte1-150x150.jpeg\" alt=\"grabungsgelaende_haendisch_karte1, dr. arkadasch, arteologie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Erkundung dieses Gebietes erfolgte in drei Begehungen. Die erste Begehung vom 14. Oktober 2011 umfasste dabei das Gel\u00e4nde westlich des <em>Zillers<\/em> und startete am Ortsrand der Gemeinde <em>Schlitters<\/em>. Von dort wurde das Gel\u00e4nde in direkter \u00f6stlicher Richtung bis zum <em>Leitnerbach<\/em> begangen und dann diesem entgegen der Fliessrichtung folgend bis zu einem landwirtschaftlichen Nutzgeb\u00e4ude erkundet. Von diesem Wirtschaftsgeb\u00e4ude aus ergibt sich ein Blick in nord\u00f6stlicher Richtung, der in seiner direkten Verl\u00e4ngerung am \u00f6stlichen Ufer des <em>Zillers<\/em> einer als solcher unlogisch wirkenden Wegbiegung folgt, deren gedachte lineare Fortsetzung zur Geh\u00f6ftgruppe <em>Imming<\/em> f\u00fchrt. Dieser Richtung bis zum Ufer des <em>Ziller<\/em> folgend wurde dort das Ufergel\u00e4nde genauestens erkundet um einerseits die Eingriffe der Verbauung ausschliessen zu k\u00f6nnen und anderseits Hinweise f\u00fcr eine fr\u00fchere Furttauglichkeit an dieser Stelle zu erhalten. Die daraus sich ergebenden Anhaltspunkte liessen noch keinen eindeutigen Schluss auf eine dauerhafte \u00dcbergangsstelle zu, sodass sich das Erkundungsteam entschloss in einer eigenen Begehung von <em>Imming<\/em> her diesen Raum am gegen\u00fcberliegenden Ufer zu untersuchen. Der weitere Verlauf dieser ersten Begehung f\u00fchrte s\u00fcdlich entlang des <em>Zillers<\/em> weiter, bis zu einem weiteren landwirtschaftlichen Nutzgeb\u00e4ude und von dort die Felder nach Westen querend \u00fcber den <em>Leitnerbach<\/em> zum <em>S\u00f6llbach<\/em> und dort dem Bachlauf folgend zum Ausgangspunkt retour.<\/p>\n<p>Die zweite Begehung am 15. und 16. Oktober 2011 untersuchte den Raum <em>Imming<\/em>. Dabei wurde zun\u00e4chst der nat\u00fcrlich sich anbietende \u00dcbergang zum <em>Reither<\/em> <em>Kogel<\/em> fussl\u00e4ufig erkundet, anschliessend nach S\u00fcden entlang der Waldgrenze bis zum <em>Giessenweg<\/em> die arteologische Sichtung fortgesetzt um dann direkt \u00fcber die Felder zu jener Wegbiegung zu gelangen, die infrastrukturell aufs erste willk\u00fcrlich erscheint, doch in weiterer Folge sich als ein nat\u00fcrlicher Verlauf entlang des alten Flussbettes des <em>Zillers<\/em> erwies. Dies zeigt sich auch gel\u00e4ndem\u00e4ssig durch einen kleinen Bachlauf, der gleichzeitig als Flurgrenze f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Landwirtschaft aufscheint. Nach einer weiteren \u00fcber wenige Dutzend Meter nach Norden hin verlaufenden Begehung, die lediglich Spuren der Urbarmachung und der Flusslaufbegradigung aufwies, wurde diese zweite Begehung zum Ausgangspunkt in <em>Imming<\/em> zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am 17.Oktober wurde in einer dritten Begehung der Uferabschnitt beidseitig des <em>Zillers<\/em> an der bereits in der ersten Begehung ausgewiesenen Stelle eingehend einer Vorabanalyse unterzogen. Dabei konnten am Ostufer, insbesondere in einer Geb\u00fcschgruppe mit k\u00fcnstlichen Aufsch\u00fcttungen, die aber im Kern eine nat\u00fcrlich gewachsene Basis vorweist, mehrere Anzeichen einer vergangenen und dauerhaft ben\u00fctzten \u00dcbergangsstelle verifiziert werden.<\/p>\n<p>Unter Bedachtnahme, dass sich hier am Eingang des <em>Zillertales<\/em> die Pfade vom <em>Tuxerjoch<\/em> zum <em>Inntal<\/em>, aber auch vom \u00dcbergang \u00fcber den <em>Reither<\/em> <em>Kogel<\/em> kreuzen, bzw. in weiterer Folge mit dem nat\u00fcrlichen Wegeverlauf im <em>Inntal<\/em> treffen, wurde nach kurzer Beratung der einhellige Beschluss gefasst, in diesem Gel\u00e4ndeabschnitt f\u00fcr das Jahr 2012 eine arteologische Expedition zu planen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Internationale Erkundung Zillertal die im Oktober des Jahres 2011 unter der \u00c4gide der \u201eArbeitsgruppe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1433"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1433"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1433\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1446,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1433\/revisions\/1446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}