{"id":1451,"date":"2016-10-06T20:41:36","date_gmt":"2016-10-06T18:41:36","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1451"},"modified":"2016-10-06T20:41:36","modified_gmt":"2016-10-06T18:41:36","slug":"zillertal-juni-oktober-2012-ausgrabungsprotokoll-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=1451","title":{"rendered":"Zillertal, Juni &#8211; Oktober 2012, Ausgrabungsprotokoll 15"},"content":{"rendered":"<p>Die Gel\u00e4ndeanalysen welche als erster Schritt im Juni 2012 links- und rechtseitig des <em>Zillers<\/em> mittels Sondierungsgrabungen durchgef\u00fchrt wurden, best\u00e4tigten die Annahmen der Erkundungsexpedition vom Jahr 2011 sowie die daraus abgeleiteten arteologischen Schlussfolgerungen. Sowohl s\u00fcdwestlich von <em>Imming<\/em>, im Bereich wo die <em>Imming<\/em> Strasse entgegen dem Lauf des <em>Zillers<\/em> sich entlang des Uferbereiches fortsetzt, als auch am gegen\u00fcberliegenden Ufer wurden unter der Humusschicht trassenartige Verlaufsspuren entdeckt, die in ihrer Richtung jeweils zur angenommenen Furtstelle wiesen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/behelfsbruecke.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1452\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1452\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/behelfsbruecke-150x150.jpg\" alt=\"behelfsbruecke zillertal, 2012, dr. arkadasch, arteologie\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Auf Grund dieser Indizien entschloss sich das Expeditionsteam um <em>Dr. Arkadasch<\/em> <em>Dag<\/em> einen Behelfssteg \u00fcber den <em>Ziller<\/em> zu errichten, um auf diese Weise die aufw\u00e4ndigen Umfahrungen bis zu passierbaren Br\u00fccken zumindest f\u00fcr die fussl\u00e4ufigen Arbeitsschritte zu vermeiden. Diesen Behelfssteg errichtete das <em>\u00d6sterreichische Bundesheer<\/em> in einem Assistenzeinsatz, wobei die Mittelgestellung und die Finanzierung aus einem ausserordentlcihen Budgetansatz des Expeditionsetats erfolgten. Die Erbauung dieser Fussg\u00e4ngerbr\u00fccke dauerte inklusive des beh\u00f6rdlichen Bewilligungsverfahrens durch die <em>Infrastrukturabteilung der Bezirkshauptmannschaft Schwaz <\/em>sowie der Baubewilligung durch die Gemeinder\u00e4te von <em>Schlitters<\/em> und <em>Bruck im Zilertal<\/em> lediglich drei Wochen. Die feierliche Er\u00f6ffnung dieser Br\u00fccke erfolgte am 14. Juli 2012 mit einem Festakt, bei dem der Pfarrer von <em>Schlitters<\/em> die Br\u00fccke einweihte und die \u00f6rtliche Sch\u00fctzenkompanie den Ehrensalut schoss.<\/p>\n<p>Das Expeditionsteam n\u00fctzte diese Gelegenheit in Zusammenarbeit mit <em>Mag. Benedikt Eberharter<\/em>, <em>Landesrat f\u00fcr Tourismus und Fremdenverkehr<\/em>, um im Rahmen eines kleinen Volksfestes den pers\u00f6nlichen Kontakt zur lokalen Bev\u00f6lkerung zu vertiefen und gleichzeitig den vertraglichen Verpflichtungen f\u00fcr eine popul\u00e4rwissenschaftliche und tourismusf\u00f6rderliche Kollaboration zu entsprechen. So wurden am ostseitigen Ufer ein Festzelt errichtet, B\u00e4nke und Tische f\u00fcr die teilnehmende Bev\u00f6lkerung aufgestellt und ein Podest mit Fahnenstangen errichtet um dergestalt den festlichen Charakter dieses Ereignisses zu betonen. Die Fahnen der beiden Gemeinden, die Tiroler Flagge und die Fahne der <em>Republik<\/em> <em>T\u00fcrkei<\/em> schm\u00fcckten das Podium, von welchem die Festredner ihre Ansprachen hielten. Neben den beiden B\u00fcrgermeistern der Gemeinden <em>Schlitters<\/em> und <em>Bruck im Zillertal<\/em>, sprachen <em>Mag Bendikt Eberharter<\/em>, <em>Dr. Ersan Guyven<\/em> als Abgesandter des Botschafters der <em>Republik T\u00fcrkei<\/em> in \u00d6sterreich, Oberstleutnant <em>Erwin Fankhauser<\/em> vom <em>\u00d6sterreichischen Bundesheer<\/em>, sowie <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em>. Die offizielle Einweihung und christlich-katholische Segnung der Br\u00fccke erfolgte als abschliessender H\u00f6hepunkt dieses offiziellen Feieraktes durch den Pfarrer von <em>Schlitters<\/em>.<\/p>\n<p>Anschliessend gab die Musikkapelle <em>Schlitters<\/em> ein Konzert und mit dem Bieranstich durch <em>Dr. Arkadasch Dag<\/em> wurde das Volksfest f\u00fcr die G\u00e4ste freigegeben. Das <em>\u00d6sterreichische Bundesheer<\/em> versorgte die Festteilnehmer mit Gratisgulasch aus der Feldk\u00fcche und das Expeditionsteam um <em>Dr. Arkadasch<\/em> servierte gegrillte Anatolische Spiesse mit Salat und Fladenbrot. Bei herrlichem Sommerwetter dauerte dieses Fest bis in die sp\u00e4ten Abendstunden, wobei nicht verabs\u00e4umt wurde die eingeborenen Hilfskr\u00e4fte entsprechend vorzustellen und zu w\u00fcrdigen, sowie den Dank an die beteiligten Kr\u00e4fte des <em>\u00d6sterreichischen Bundesheers<\/em> und die Vertreter der Verwaltungsbeh\u00f6rden auszusprechen.<\/p>\n<p>Die mediale Begleitung dieser Br\u00fcckener\u00f6ffnung durch die <em>Tiroler<\/em> <em>Tageszeitung<\/em> und den <em>ORF Tirol<\/em> (<em>\u00d6sterreichischer Rundfunk<\/em>, Landesstelle <em>Tirol<\/em>), sowie durch lokale, w\u00f6chentlich erscheinende Zeitungen resultierte in einer steten Nutzung dieses Fussg\u00e4nger\u00fcbergangs durch Wanderer und Einheimische, der bis zum Ende der Expedition im Oktober anhielt und kurzzeitig zur \u00dcberlegung f\u00fchrte, diese Fussg\u00e4ngerbr\u00fccke auch f\u00fcrderhin f\u00fcr Wanderouten zu n\u00fctzen. Aufgrund des beh\u00f6rdlichen Bewilligungsverfahrens und des geltenden Landschaftsnutzungsplanes musste diese Behelfsbr\u00fccke jedoch bis Ende Oktober 2012 wieder abgebaut werden. Die Demontage durch eine Einheit des <em>\u00d6sterreichischen Bundesheeres<\/em> wurde innerhalb eines einzigen Tages vollzogen, einhergehend mit den Flurbereinigungsmassnahmen durch die eingeborenen Hilfskr\u00e4fte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gel\u00e4ndeanalysen welche als erster Schritt im Juni 2012 links- und rechtseitig des Zillers mittels&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1451"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1451"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1453,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1451\/revisions\/1453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}