{"id":146,"date":"2012-09-10T14:13:14","date_gmt":"2012-09-10T12:13:14","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=146"},"modified":"2012-09-10T23:37:19","modified_gmt":"2012-09-10T21:37:19","slug":"inntal-juni-august-1982-ausgrabungsprotokoll-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=146","title":{"rendered":"Inntal, Juni \u2013 August 1982, Ausgrabungsprotokoll 11"},"content":{"rendered":"<p>Ad Objekt 4:<\/p>\n<p>In der Teambesprechung hat sich das Team \u201eInntal\u201c einstimmig darauf geeinigt, im laufenden, chronologischen Ausgrabungsprotokoll, von diesem ersten Fund lediglich die Objekte 1 und 4 einer ersten genaueren Beschreibung zu unterziehen, da die Objekte 2 und 3 aus ihrer gestalteten \u00c4hnlichkeit heraus, sowohl in der Beschreibung als auch in der daraus resultierenden arteologischen Kontextualisierung eine derartige Gleichfunktionalit\u00e4t aufweisen, dass sowohl die Beschreibung als auch die interaktionelle Beziehung der Fundst\u00fccke zueinander zu einem sp\u00e4teren, rein der wissenschaftlichen Fundaufarbeitung gewidmeten Zeitpunkt erfolgen kann.<\/p>\n<p>Gleichwohl wird ein erster wissenschaftlich \u2013 arteologischer Theorieansatz diese grabungsprotokollare Fundbeschreibung abschliessend erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Objekt 4 wurde am AHDP 1 am 12. August 2012 gefunden.<\/p>\n<p>Es handelt sich dabei um ein helles, m\u00fcnzgro\u00dfes, kreisrundes Flachmetallst\u00fcck, mit kleinzackiger Aufrandung; inseitigem, anorganisch beschichtetem Boden und au\u00dfenseitiger, symbolistischer Beschriftung.<\/p>\n<p>Der beschriftete Fl\u00e4chenteil wird zur einfacheren Differenzierung f\u00fcrderhin als \u201eAu\u00dfenseite\u201c bezeichnet und der von der kleinzackigen Aufrandung umschlossene Rundbereich als \u201eInnenseite\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/zeichnung-2_scharf.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-archive-thumbnail wp-image-147\" title=\"arteologie, ausgrabung inntal, kultobjekt 2, arkadasch dag\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/zeichnung-2_scharf-220x150.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"150\" \/><\/a>Der Au\u00dfendurchmesser dieses blechartigen Flachmetallgebildes betr\u00e4gt 2,50 cm. Die kleinzackige Aufrandung belegt auf Grund ihrer strengen Regelm\u00e4\u00dfigkeit einen durchaus vorhandenen Ansatz zu einer industrialisierten Fertigungstechnik, welche vermuteter weise auch f\u00fcr eine Fertigung von gr\u00f6\u00dferen St\u00fcckzahlen dieser Objekte geeignet war. Die Zackenanzahl betr\u00e4gt 21. Die gesamte Randh\u00f6he 0,70 cm oder auch 7 mm. Der komplette Rand scheint farblich unbehandelt zu sein und lediglich eine Art von Polierung erhalten zu haben. Die kreisrunde Fl\u00e4che der Au\u00dfenseite wurde mit wei\u00dfer Farbe (anorganisch) grundiert, lediglich am Au\u00dfenrand ist diese Fl\u00e4che von einem farblosen, metallisch gl\u00e4nzenden Ring in der St\u00e4rke von 0,07 cm unterbrochen, wobei auch hier wiederum der Abstand zur \u00e4u\u00dfersten, wei\u00dfen Farbgrenze 0,07 cm betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die wei\u00dfe Fl\u00e4che wird von einer dreigeteilten Text-Symbol-Struktur gepr\u00e4gt, wobei in der obersten \u201eZeile\u201c ein kronenartiges, in Gold uns Blau gehaltenes Symbol aus f\u00fcnf Zacken oder Zinnen, mit einer Gesamth\u00f6he von 0,25 cm zu finden ist.<\/p>\n<p>Zeile zwei besteht aus einem Wort, welches aus sechs Schriftzeichen besteht, wobei die Form und Gr\u00f6\u00dfe des ersten Zeichens darauf schliessen l\u00e4sst, dass wir es bei diesem Wort sowohl mit Gro\u00df- als auch mit Kleinbuchstaben zu tun haben. Es handelt sich um schmuckfreie, serifenlose Zeichen mit einer Korpush\u00f6he von 0,35 cm, einer Oberl\u00e4nge von 0,20 cm (bei zwei Schriftzeichen vorfindbar, w\u00e4hrend bei einem dritten nicht ganz klar nachweisbar ist, ob es sich hierbei um einen Punkt oder auch um eine Oberl\u00e4nge handelt) und einer einmaligen Unterl\u00e4nge von gleichfalls 0,20 cm. Alle sechs Schriftzeichen sind in der gleichen Farbe gehalten, es d\u00fcrfte sich \u2013 vorab anderer Ergebnisse durch weitere Analysen \u2013 dabei um denselben blauen Farbton handeln wie beim Symbol in Zeile eins.<\/p>\n<p>In der Zeile drei steht ebenfalls ein Wortgebilde aus sechs Schriftzeichen. Diese sind jedoch zweifarbig, nach dem Muster und der Vorgabe des Symbols von Zeile eins gehalten \u2013 stehen somit wohl in direktem Bezug zum gleichfarbigen Symbol aus Zeile eins \u2013 und weisen keinerlei Ober- und\/oder Unterl\u00e4ngen auf und sind durch Serifen phrasiert. Der Vergleich von Schriftzeichen Nummer vier mit dem ersten Schriftzeichen der Zeile zwei legt den logischen Schluss nahe, dass es sich hierbei s\u00e4mtlicherweise um Gro\u00dfbuchstaben handelt. Die H\u00f6he dieser sechs Schriftzeichen bel\u00e4uft sich auf 0,35 cm. Diametral zum Symbol wird hier als Grundfarbe Blau verwendet und als Akzentuierung das Gold.<\/p>\n<p>Zwischen Zeile zwei und Zeile drei befindet sich eine nach oben hin konvexe Knickung.<\/p>\n<p>Auch auf der Innenseite befindet sich diese Knickung (konkav). Der \u201eBoden\u201c dieser Innenseite ist mit wei\u00dfem, anorganischem Material beschichtet und weist an seinen polaren Gegen\u00fcberliegungen zweiteilige, symbolhafte Beschriftungen auf (Nummerierungen? Kennzeichnungen?). Der Innendurchmesser am Boden der kleinzackigen Aufrandung betr\u00e4gt 2,35 cm und der Durchmesser innert des latenten W\u00f6lbungskreises 1,80 cm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ad Objekt 4: In der Teambesprechung hat sich das Team \u201eInntal\u201c einstimmig darauf geeinigt, im&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=146"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":149,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/146\/revisions\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}