{"id":196,"date":"2012-10-05T17:44:39","date_gmt":"2012-10-05T15:44:39","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=196"},"modified":"2012-10-05T17:44:39","modified_gmt":"2012-10-05T15:44:39","slug":"inntal-juni-august-1982-ausgrabungsprotokoll-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=196","title":{"rendered":"Inntal, Juni \u2013 August 1982, Ausgrabungsprotokoll 19"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Arkadasch mahnte unverz\u00fcglich zu wissenschaftlicher Pr\u00e4zession und warnte vor jeglicher voreiliger Schlussfolgerung. Eine erste anthropologische Untersuchung von Frau Dr. Sudanavesi ergab eine zweifelsfreie Zugeh\u00f6rigkeit zu einem humanoiden Stamm \u2013 die zeitliche Datierung selbst w\u00fcrde unbedingt mehr Zeit erfordern, auch wenn vereinzelte anatomische Eigenheiten und bionale Nutzungsnachweislichkeiten (Hautverdickungen, arthritische Symptomatiken, manik\u00fcrale und dermatologische Auff\u00e4lligkeiten) auf einen Lebenszeitraum in der Arteologischen Zeit oder sp\u00e4testens jedoch in der Hocharteologischen Zeit hindeuteten.<\/p>\n<p>Die Benennung als \u201eInnti\u201c setzte sich jedoch sofort und unausl\u00f6schbar durch, auch wenn fast alle Mitglieder des Grabungsteams \u201eInntal\u201c es als \u00e4usserst unprofessionell empfanden, dass ein derartig brisanter und sensationeller arteologischer Fund vom einheimischen Grabungspersonal quasi \u201egetauft\u201c und interfamiliert wird, so traf doch Dr. Arkadasch nach R\u00fccksprache mit der Institutsleitung der Freien Universit\u00e4t von Izmir den \u2013 im nachhinein betrachtet ungemein vorausschauenden \u2013 Entschluss diesem humanoiden Fund diesen Namen zu lassen. Als Begr\u00fcndung f\u00fchrte er folgendes an:<\/p>\n<ol>\n<li>Der Name \u201eInnti\u201c stellt per se eine Verortung des Fundes mit seiner Fundstelle dar.<\/li>\n<li>Diese Verortung, die in sich die rurale Gutturalit\u00e4t der einheimischen Bev\u00f6lkerung mittr\u00e4gt, f\u00fchrt zu einer prim\u00e4ren Identifikation der eingeborenen Menschen und f\u00f6rdert somit aus sich heraus den arteologischen Ansatz eines weiterreichenden Verst\u00e4ndnisses sowohl der arteologischen Arbeit an sich, als auch der arteologischen Zielsetzungen.<\/li>\n<li>Eine positive Interaktion mit der eingeborenen Bev\u00f6lkerung erleichtert zum einen den unmittelbaren Arbeitsbezug und formt aus sich heraus eine zuk\u00fcnftige basale Zustimmung f\u00fcr jegliche weiterreichenden arteologischen Belange.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es zeigte sich innerhalb weniger Tage, dass diese Einsch\u00e4tzung von Dr. Arkadasch in allen Belangen die richtige war. Sowohl die einheimischen Medien, als auch das kurz darauf einsetzende internationale mediale Interesse, verwendeten ohne irgendeine verifizierte R\u00fccksprache von sich aus den Namen \u201eInnti\u201c. Die Vorwegnahme dieser Verselbst\u00e4ndlichung durch Dr. Arkadasch schuf somit eine spezifische Begrifflichkeit, die aus sich selbst heraus definiert und weitergef\u00fchrt werden kann.<\/p>\n<p>Die umgehende Konservierung dieses humanoiden Fundes \u2013 nachdem mehrere organische Proben entnommen wurden \u2013 erfolgte zum ersten Mal f\u00fcr organisches Fundmaterial im artifiziellen Polyglacialverfahren. Dies beinhaltet zum einen eine weitestgehend temperaturunabh\u00e4ngige Lagerf\u00e4higkeit, die zugleich anaerob und antihydrogen ist, und zum anderen eine best\u00e4ndige Visualisationskonstante, welche dauerhaftes arteologisch \u2013 wissenschaftliches Arbeiten erm\u00f6glicht. Hierbei sei besonders Mag. Peter Stolz gedankt, der in mehrn\u00e4chtigen Arbeitszyklen sowohl die technischen Voraussetzungen, als auch das dazu notwendige Know-how in selbstloser Weise einbrachte. Dass er mittlerweile als der Experte f\u00fcr komplexe organische Polyglacialisierungen gilt, widerspiegelt eindrucksvoll das Oeuvre seiner wissenschaftlichen Reputation.<\/p>\n<p>Fundbeschreibung:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/hand_innti-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-archive-thumbnail wp-image-197\" title=\"arteologie, dr. arkadasch, inntal, humanoider fund 1\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/hand_innti-1-220x150.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"150\" \/><\/a>Es handelt sich bei diesem der Arteologischen Zeit (mittlerweile eindeutig gekl\u00e4rt) zurechenbaren Fund um einen rechten m\u00e4nnlichen Halbunterarm mit Hand. Die glatte Durchtrennung des Unterarms deutet darauf hin, dass die Entfernung dieses Gliedmassenteils weder unbeabsichtigt noch unfallbedingt erfolgt ist. Gewebeproben zeitigten, dass diese Entfernung post mortem erfolgt ist. Die Gesamtl\u00e4nge des Fundst\u00fccks betr\u00e4gt 28,90 cm, die sehr gut erhaltenen Finger weisen eine offene Spreizung auf. Die Fingerans\u00e4tze befinden sich im Durchschnitt 6,45 cm von der Handwurzel entfernt. Die Spreizung zwischen Daumen und Zeigefinger betr\u00e4gt 7,01 cm, die zwischen Zeigefinger und Mittelfinger 3,30 cm. Der Abstand zwischen Mittel- und Ringfinger betr\u00e4gt 1,00 cm und zwischen Ring- und Kleinem Finger 2,20 cm. Der Durchmesser der Handwurzel weist eine Spanne von 4,90 cm auf und weitet sich zur Abtrennungsstelle hin auf 6,30 cm.<\/p>\n<p>Zwei klar erkennbare Linien zeichnen die Handinnenfl\u00e4che. An der Daumenwurzel und am \u00e4usseren Rand des Daumenballens sind relativ klare Verf\u00e4rbungen erkennbar, welche bis dato als vernarbtes, organisches Material definiert werden. Direkt auf H\u00f6he des \u00e4rztlichen Pulsgriffes ist eine Art Tatoo erkennbar, welches eine stark insektuale Pr\u00e4gung aufweist und aus einem dreikugeligen Torso besteht, wobei an jedem der drei kugeligen Abschnitte ein beinartiger, gezackter Fortsatz herausragt. Die Gesamtform weitet sich kontinuierlich in Richtung Ellenbogen und schliesst mit einem kantigen, kopfartigen Gebilde ab, welches an seiner Stirnseite ein hornf\u00f6rmiges F\u00fchlergebilde tr\u00e4gt. Die Gesamtl\u00e4nge dieses metallgrauen Tatoos betr\u00e4gt 2,90 cm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Arkadasch mahnte unverz\u00fcglich zu wissenschaftlicher Pr\u00e4zession und warnte vor jeglicher voreiliger Schlussfolgerung. 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