{"id":205,"date":"2012-10-11T22:44:18","date_gmt":"2012-10-11T20:44:18","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=205"},"modified":"2012-10-13T14:08:14","modified_gmt":"2012-10-13T12:08:14","slug":"arteologische-kontextbefundung-der-fundrelevanten-grabungsergebnisse-der-grabungsstelle-inntal-team-inntal-bearbeitungsstatus-ende-august-1982","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=205","title":{"rendered":"Arteologische Kontextbefundung der fundrelevanten Grabungsergebnisse der Grabungsstelle \u201eInntal\u201c, Team \u201eInntal\u201c; Bearbeitungsstatus: Ende August 1982."},"content":{"rendered":"<p><strong>Arteologische Kontextbefundung der fundrelevanten Grabungsergebnisse der Grabungsstelle \u201eInntal\u201c, Team \u201eInntal\u201c; Bearbeitungsstatus: Ende August 1982.<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Prim\u00e4re Gesamtsichtung der inhumanoiden Artefakte in Bezug auf besiedlungstechnische und habitatsimmanente arteologische Strukturen<\/strong>:<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die doch recht zahlreichen keramioden Funde der Grabunsgstelle \u201eInntal\u201c sind s\u00e4mtliche einer chronologisch nachvollziehbaren manufaktoriellen Entwicklung zuordenbar. W\u00e4hrend die \u00e4ltesten Fundfragmente eine \u00e4ussert rudiment\u00e4re Formensprache aufweisen, zeigen insbesondere die Kultgef\u00e4sse der Arteologischen Epoche bzw. der Hocharteologischen Epoche einen deutlichen Einfluss von okkupativen \u00dcberlappungen welche auf Grund ihrer Deutlichkeit und Nachhaltigkeit einer nur vor\u00fcbergehenden hostilen bev\u00f6lkerungs\u00adtechnischen Vermischung widersprechen. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass das tirolerische Inntal in mehreren Abfolgen von ausseralpinen Humangruppierungen in Besitz genommen wurde. Bisher fehlen dazu Beweise, die daruf hindeuten, dass es sich dabei um milit\u00e4rhafte Eroberungsz\u00fcge gehandelt hat. Dies erscheint auch auf Grund der eher primitiven kulturellen Gesamtstufe der verorteten einheimischen Bev\u00f6lkerung zu jener Zeit als de facto unnotwendig und w\u00fcrde insgesamt dem Mentalit\u00e4tsgef\u00fcge der tirolerischen Bev\u00f6lkerung entgegenlaufen. Der hierarchische Befolgungsmechanismus ist ein derartig manifester Wesenszug der inntalischen Bev\u00f6lkerung (vgl. hiezu auch die Geschichte des 20. Jhdts.), dass es als bewiesen angesehen werden muss, dass der \u201eInntaler\u201c in seiner Opportunit\u00e4t die eigene Assimilation als ureigensten, positiven Wesenszug verinnerlicht hat. Die keramoiden Kultgef\u00e4sse, trotz ihrer im Vergleich eher vereinfachenden Plagiatierung, weisen starke \u00c4hnlichkeit mit verschiedenen Kultgef\u00e4ssen aus dem ausseralpinen, bajuwarischen Raum auf (wobei \u00e4hnlich gestaltete Kultgef\u00e4sse auch im helvetisch-alemannischen Siedlungsraum gefunden wurden), sie erreichen jedoch niemals den ornamentalen Reichtum der dortigen gestalterischen Vielfalt.<\/p>\n<p><strong>2. \u00a0 \u00a0<\/strong><strong>Arteologische Befundung des humanoiden Fundes der Grabung \u201eInntal\u201c:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/fund_innti-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-archive-thumbnail wp-image-207\" title=\"humanoider arteologischer fund, inntal, arteologie, dr. arkadasch\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/fund_innti-6-220x150.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"150\" \/><\/a>Auch wenn es sich beim \u201eInnti\u201c (so der mittlerweile medienbekannte und popul\u00e4rwissenschaftliche Name des Fundes) lediglich um einen maskulinen Halbunterarm handelt, der in den mergeligen Lehmschichten des Flussschwemmlandes gefunden wurde, so sind dennoch zahlreiche wissenschaftlich-arteologische Ergebnisse manifest.<\/p>\n<p>a)\u00a0\u00a0\u00a0 Dieser maskuline Halbunterarm ist auf Grund seiner Beschaffenheit und anatomischen Merkmale eindeutig dem indogermanischen Typus zuordenbar.<\/p>\n<p>b)\u00a0\u00a0\u00a0 Die molekularen Analysen verorten diesen Fund nachweislich im Habitat des tirolerischen Inntals. Eine ausseralpine Herkunft kann definitiv ausgeschlossen werden auch wenn mehrere Hinweise auf eine Vorvaterschaft durch bajuwarische Inspermination gegeben sind (sh. Pkt. 1 der Artelogischen Kontextbefundung).<\/p>\n<p>c)\u00a0\u00a0\u00a0 Es ist daher unarteologisch und unwissenschaftlich in diesem Zusammenhang von einer indigenen tirolerischen Bev\u00f6lkerung zu sprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arteologische Kontextbefundung der fundrelevanten Grabungsergebnisse der Grabungsstelle \u201eInntal\u201c, Team \u201eInntal\u201c; Bearbeitungsstatus: Ende August 1982. 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