{"id":485,"date":"2013-09-04T12:15:42","date_gmt":"2013-09-04T10:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=485"},"modified":"2013-09-04T12:15:42","modified_gmt":"2013-09-04T10:15:42","slug":"lechtal-juli-september-1992-ausgrabungsprotokoll-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=485","title":{"rendered":"Lechtal, Juli \u2013 September 1992, Ausgrabungsprotokoll 1"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: 16.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;\">Die Arteologische Ausgrabung \u201eLechtal\u201c, Juni bis September 1992<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"font-size: 14.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">In den Jahren 1985 bis 1992 wurden im Gebiet von Nordtirol\/\u00d6sterreich keine weiteren arteologischen Ausgrabungen vorgenommen, auch wenn von wissenschaftlicher Seite durchaus Interesse an weiteren Grabungst\u00e4tigkeiten in den bereits verorteten arteologischen Fundst\u00e4tten bestand. Die F\u00fclle des bisher bereits vorgefundenen Materials jedoch bedingte, dass das prim\u00e4re Bestreben in der Erhaltung, Konservierung, Bewertung, Analyse und Kontextualisierung der Fundst\u00fccke angesetzt werden musste. Unter der Leitung von Dr. Arkadasch wurden s\u00e4mtliche dieser Arbeiten am <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Arteologischen Institut der Freien Universit\u00e4t Izmir<\/i> systematisch koordiniert und dokumentiert. Die hierbei vertieften und\/oder parallel dazu entwickelten Partnerschaften mit dem <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Arch\u00e4ologischen Institut der Universit\u00e4t Innsbruck<\/i>, unter der Leitung von Frau <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Prof. Dr. Hedwig van Sundhaven<\/i>, sowie dem <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Technikum Z\u00fcrich<\/i>, unter Leitung von <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Prof. Dr. Urs Kabelter<\/i>, zeitigten zahlreiche arteologische Erkenntnisse im Bezug auf die Besiedelung und humanoide Inbesitznahme des nordtiroler Siedlungsraumes (sh. \u201e<i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Arteologie and Science<\/i>\u201c, Heft 4 1985 ff bis Heft 12 aus 1992, Freie Universit\u00e4t Izmir), welche in weiterer Folge zu Neuinterpretierungen der genealogischen Abstammung der heutigen Bev\u00f6lkerung des Raumes \u201eNordtirol\/\u00d6sterreich\u201c f\u00fchrten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/DSC00531.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-486\" alt=\"lechtal, 1992, dr. arkadasch, arteologie\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/DSC00531-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die aus diesen Erkenntnissen gewonnen Fakten betreffen sowohl die arch\u00e4ologischen Wissenschaften als auch die Historie insgesamt im besagten Forschungsraum und bilden bis dato die Grundlage noch nicht restlos abgeschlossener Diskussionen und Forschungen. Die Wertigkeit der kontextualen Ergebnisse f\u00fchrte und f\u00fchrt zu einer Neuinterpretation bisheriger Thesen und die sich daraus stringent ergebenden Folgen sind in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung noch eingehend in einer sparten\u00fcbergreifenden Gesamtsicht zu beurteilen. Dass es sich hierbei um teilweise vollkommen neue Ans\u00e4tze und Fakten handelt, belegt eindrucksvoll die Wertigkeit einer unter dem Aspekt der arteologischen Pr\u00e4misse gef\u00fchrten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Thematik.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Auf mehreren Kongressen und Tagungen in verschiedenen L\u00e4ndern berichtete Dr. Arkadasch laufend \u00fcber die Ergebnisse seiner Forschungen und verst\u00e4rkte dabei sein Bem\u00fchen den interdisziplin\u00e4ren Ansatz der arteologischen Arbeit zu st\u00e4rken und zu koordinieren. Gleichzeitig wurde versucht an den bisherigen Fundorten in Nordtirol (Raum Schwaz\/Fiecht\/Inntal, Raum Sch\u00f6nberg\/Wipptal, Raum Telfes\/Stubaital) die Grabungsstellen nachhaltig abzusichern und in bestimmten, arteologisch freigegebenen Bereichen, der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Dabei wurde zum einen bewusst mit lokalen Beh\u00f6rden und Institutionen zusammengearbeitet, um so das Verst\u00e4ndnis der eingeborenen Bev\u00f6lkerung vor Ort zu vertiefen, und zum zweiten gelang es Dr. Arkadasch mittels universit\u00e4rer Partnerschaften die begleitende wissenschaftliche Arbeit zu intensivieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Trotz dieser Erfolge &#8211; und auch bedingt durch die ausgelasteten Ressourcen in finanzieller und personeller Hinsicht \u2013 musste bis zum Jahr 1992 von einer weiteren Feldbeforschung des nordtiroler raumes Abstand genommen werden, da auch von Seiten der politisch und administrativ verantwortlichen Personen und Beh\u00f6rden in Nordtirol keine weitere Grabungserlaubnis erteilt wurde. Selbst das positive, weltweite Echo in wissenschaftlichen Kreisen vermochte hier vorerst kein Umdenken zu bewirken.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Es ist hier einmal mehr der Eigeninitiative des <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Arteologischen Instituts der Freien Universit\u00e4t Izmir <\/i>zu verdanken, dass dennoch systematische Vorarbeiten f\u00fcr weitere Grabungen in Nordtirol durchgef\u00fchrt wurden und in weiterer Folge zu einem positiven Ergebnis f\u00fchrten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arteologische Ausgrabung \u201eLechtal\u201c, Juni bis September 1992 \u00a0 In den Jahren 1985 bis 1992&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/485"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=485"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/485\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":487,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/485\/revisions\/487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}