{"id":884,"date":"2014-12-18T22:53:02","date_gmt":"2014-12-18T20:53:02","guid":{"rendered":"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=884"},"modified":"2014-12-18T22:53:02","modified_gmt":"2014-12-18T20:53:02","slug":"pitztal-juli-oktober-1999-ausgrabungsprotokoll-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/?p=884","title":{"rendered":"Pitztal, Juli &#8211; Oktober 1999, Ausgrabungsprotokoll 9"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">An dieser einf\u00fchrenden Schulung nahmen auch die Teilnehmer der Studierendengruppe um <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Dr. Stephan Rheinthaler<\/i> vom <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Arch\u00e4ologischen Institut der Universit\u00e4t Innsbruck<\/i> wechselweise, je nach Studienschwerpunkt teil, um auf diese Weise die Unterschiedlichkeiten aber auch Similarit\u00e4ten zwischen der arch\u00e4ologischen und der arteologischen Arbeitsweise zu erfahren. Zudem konnte dabei der erforderliche Kontakt zu den eingeborenen Hilfskr\u00e4ften aufgebaut werden, da die letzten drei Verbleibtage der Studierendengruppe um <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Dr. Stephan Rheinthaler<\/i> den Studien Vorort und im tats\u00e4chlichen Grabungsgel\u00e4nde dienen sollten. Hierbei wurde das Hauptaugenmerk auf den Verlauf des <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Grillerbaches<\/i> gelegt und die bereits erkundeten und teilweise schon grabungstechnisch initialisierten <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">AHDPs<\/i> weiter zu bearbeiten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Es wurden insgesamt f\u00fcnf Teams gebildet, wobei die Leitung dieser Teams jeweils in den vertrauten H\u00e4nden der erfahrenen Gruppenmitglieder der arteologischen Expedition lag. Es galt dabei &#8211; um auch den Lehrauftrag einer derartigen Zusammenarbeit bestm\u00f6glich umzusetzen \u2013 die Studierenden um <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Dr. Rheinthaler<\/i> sowohl in die direkte Erstanalyse vor Ort mit einzubinden, als auch die fotodokumentarische Ist- Bestandsaufnahme vornehmen zu lassen. Hierbei zeigte sich einmal mehr die praxisbezogene und p\u00e4dagogisch orientierte Arbeitsweise unseres Expeditionsfotografen <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Herrn Herwig Angerer<\/i>, der die anwesenden Studentinnen und Studenten in den Gebrauch der analogen Feldfotografie einf\u00fchrte und ihnen, dem technisch-fotografischen Standard entsprechend auch den Umgang mit einer digitalen Kamera in Theorie und Praxis vermittelte. Der Bereich der digitalen Bildtechnik bringt generell jeder Feldforschung vor Ort erhebliche Erleichterung, da zum einen das Bildmaterial umgehend auf Computer \u00fcberspielt werden kann, digital speicherbar und \u00fcber Email an unterschiedliche Personen und Institute zur wissenschaftlichen Weiter- und\/oder Bearbeitung \u00fcbermittelbar ist. Weiters er\u00f6ffnen sich verschiedene M\u00f6glichkeiten einer direkten kartografischen Verkn\u00fcpfung von Echtdaten mit den jeweiligen Vermessungsergebnissen, so dass hier mit digitalen Zeichenprogrammen rasch und sehr genau ein den wissenschaftlichen Parametern entsprechendes Nutzungsabbild angefertigt werden kann. Gleichwohl obliegt die picturale Erfassung von Fundungen wohl auch weiterhin nicht nur der Fotografie (analog als auch digital), sondern ist \u2013 vor allem f\u00fcr Schulungszwecke \u2013 auf die genaue bildnerische Reproduktion durch k\u00fcnstlerische und kunsthandwerkliche Mittel angewiesen. Art- und typustypische Eigenheiten werden auf diese Weise, ohne das individuelle Gesamtbild einer Fundung ausser Acht zu lassen, detailliert und anschaulich derart festgehalten, dass diese Bilder und Schautafeln der expliziten Charakteristik eines jeweiligen Beschreibungsstatus viel n\u00e4her kommen, als es mit einem rein fotografischen Abbild, welches selbst bei aller Nutzung von Lichtgebung und Nachbearbeitung immer an das spezielle Objekt mit seinen Eigenheiten kompositorisch gebunden bleibt, m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\"><a href=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/gemalte-karte.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-885\" alt=\"gemalte karte, arteologie, pitztal 1999, herwig angerer, arteologie, dr. arkadasch\" src=\"http:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/wp-content\/uploads\/gemalte-karte-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Herr Herwig Angerer<\/i>, der die arteologischen Expeditionen in <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Nordtirol<\/i> seit der ersten Expedition als Fotograf und wissenschaftlicher Aquarellieur begleitet, versteht es mit seinen Zeichnungen und Bildern, unter Einhaltung der jeweiligen Prim\u00e4rcharakteristika der Fundungen, diese entsprechend den oben genannten Vorgaben in ihrem arteologischen Kontext darzustellen und hat seine diesbez\u00fcglichen Erfahrungen und Arbeitsweisen auch der Studierendengruppe um <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Dr. Stephan Rheinthaler<\/i> in einem Kurzseminar am Abend des 24. Juli (letzter Besuchstag der Studierendengruppe) n\u00e4her gebracht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Trotz einiger wetterbedingter Erschwernisse \u2013 es regnete an mehreren Tagen, sodass die Grabungst\u00e4tigkeit im Freien von allen Expeditionsteilnehmern einiges an Ausdauer und Motivation abverlangte \u2013 waren bereits diese ersten Grabungst\u00e4tigkeiten entlang der Uferlinie des <i style=\"mso-bidi-font-style: normal;\">Grillerbaches<\/i> von Erfolg gekr\u00f6nt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An dieser einf\u00fchrenden Schulung nahmen auch die Teilnehmer der Studierendengruppe um Dr. Stephan Rheinthaler vom&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/884"}],"collection":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=884"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":886,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/884\/revisions\/886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/arteologie.xn--gni-noggler-thb.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}